E-Bike kaufen

Die E-Bikes sind hierzulande beliebt wie nie. Sie ermöglichen es auch weniger trainierten Menschen längere und anspruchsvolle Strecken zu bewältigen. Besonders die älteren Fahrer wissen das zu schätzen. Steigungen und Gegenwind sind dann kein Problem mehr. Die gesteigerte Mobilität ist besonders für Ausflüge und Touren am Wochenende beliebt. Deshalb überrascht es kaum, dass hierzulande in den letzten Jahren mehr als eine halbe Millionen E-Bikes gekauft wurden. 

Dadurch dass die E-Bikes allerdings deutlich teuer sind als die herkömmlichen Fahrräder, sollte der Kauf gut überlegt sein. Im Folgenden soll deshalb gezeigt werden, welche Kriterien es unbedingt zu beachten gibt, damit das E-Bike auch Freude bereitet. 

 

E-Bike kaufen: das gilt es zu beachten 

Wenn es darum geht, ein E-Bike auszusuchen, sollte zunächst überlegt werden, wofür dieses genau gebraucht wird. Vielleicht soll es sich dabei tatsächlich um ein Sportgerät handeln, mit dem Berge erklommen werden?  Aber auch für lange und kräftezehrende Radtouren, könnte ein E-Bike zum Einsatz kommen.  Im Normalfall sind die E-Bikes allerdings eher für den Hobbybedarf gedacht. Sie bieten eine gute Möglichkeit, um kürzere Strecken fast ohne Anstrengung zu bewältigen. 

Ganz besonders entscheidend ist auch die Kapazität des Akkus. Je höher diese ausfällt, desto mehr Leistung kann der Akku erbringen. Er muss also weniger häufig aufgeladen werden und schafft dadurch längere Strecken. Auch die Position des Akkus ist entscheidend. Schließlich wird dieser relativ häufig abgenommen, damit er aufgeladen werden kann. Wenn das nicht reibungslos funktioniert, wird das Abnehmen und anschließende Montieren schnell als zu aufwendig empfunden. Die Qualität des Akkus zeigt sich auch in der Ladezeit. Diese sollte natürlich so kurz wie möglich ausfallen. Außerdem sollte bei dem Kauf beachtet werden, dass der Akku über eine Anzeige verfügt. Diese gibt Aufschluss darüber, wie viel Prozent bereits geladen sind. So lässt sich die verbleibende Zeit deutlich besser einschätzen. 

 

Das Herzstück: der Akku

Der richtige Umgang mit dem Akku ist deshalb so wichtig, weil er das entscheidende Teil an einem E-Bike ist und außerdem den hohen Preis verursacht.  Der Akku sollte außerdem immer erst nach dem Fahren geladen werden. Ebenso sind starke Hitze und Kälte zu vermeiden. Deshalb sollte der Akku auch nicht an dem Rad im Freien gelassen werden. Besser wird er abmontiert und mit in die Wohnung genommen. Außerdem sollte immer nur das originale Ladegerät benutzt werden.   

 

Gute Schnäppchen: gebrauchte E-Bikes 

Wer sich ein E-Bike kaufen möchte, zum Beispiel bei MW Quad und Zweirad Vertriebs UG (haftungsbeschränkt), muss nicht unbedingt zu einem neuen Modell greifen. Dadurch, dass der Boom der elektrischen Räder nun schon einige Jahre anhält, finden sich auch auf dem Gebrauchtmarkt gute Angebote. Wichtig ist es dabei, dass die Ladezyklen des Akkus in Erfahrung gebracht werden können. Denn der Akku ist am stärksten vom Verschleiß betroffen. Wenn er bereits zu häufig geladen wurde, leidet seine Kapazität deutlich. Die Aufladung kann dann nicht mehr richtig erfolgen. Ähnlich wie bei dem Akku eines Smartphones wird er anschließend deutlich schneller leer. 

Normalerweise hält ein handelsüblicher Akku für ein E-Bike bis zu 1000 Ladezyklen aus. Wenn das Modell und der Hersteller bekannt sind, sollte die genaue Anzahl allerdings noch einmal überprüft werden, um starke Abweichungen auszuschließen.


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